Meine Eindrücke vom Landesparteitag am 18. November 2017

Die SPD- eine junge und dynamische Partei

Am 18.11.2017 fand in Donaueschingen der Landesparteitag der SPD statt. Das Motto lautete: SPDerneuern. Ich besuchte den Parteitag als Gast.

Bei den Vortrags- und Ausspracherunden ging es darum, wie wir Sozialdemokraten mit den recht mageren Wahlergebnissen umgehen und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind.

Die erste Erkenntnis die ich bereits kurz nach meiner Ankunft hatte, war, dass die aktive Partei nicht so alt ist wie man annehmen könnte. Ich sah viele junge, engagierte Menschen, denen daran gelegen ist, das Leben für alle Mitglieder unserer Gesellschaft zu verbessern.

Das Gefühl, dass die SPD so „In“ ist wie lange nicht mehr, wurde bestätigt. Viele junge Menschen sind dieses Jahr in die Partei eingetreten und ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht.

Nach der Begrüßung durch Gabi Rolland und der Konstitution sprach Leni Breymaier.Sie sprach sich für eine glaubwürdige Politik aus, lobte den Bundestagswahlkampf, der mit sehr großem Engagement geführt worden sei. Sie erinnerte an die soziale Verantwortung, der SPD und äußerte sich positiv über das Ende der großen Koalition. Man müsse nicht „regieren bis der Notarzt kommt“ und sie möchte keine Opposition im Deutschen Bundestag haben, in der Populisten stärkste Kraft sind.

Als Gastredner wurde der stellvertretende SPD-Vorsitzende, Ralf Stegner, mit starkem Beifall bedacht. Seine flammende Rede enthielt vieles, was ich an dem Tag bereits in der ein oder anderen Art schon mehrfach gehört hatte: unsere Partei muss sich bei der Alltagspolitik auf ihre 154 Jahre alten Werte „Freiheit, Gleichheit, und Solidarität“ fokussieren. Genosse Stegner forderte auch, die SPD habe sich den heutigen wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen mit machbaren Visionen zu stellen. Nur so werde die SPD wieder attraktiv für die Wählerinnen und Wählern. Das zeigte mir, dass er ganz genau weiß, wie es um die Partei bestellt ist. Denn Politik heißt nicht nur, etwas zu wollen, sondern auch das Leben der von ihr betroffenen Menschen zu verbessern. Der soziale Gedanke der SPD betrifft jeden Menschen, sei es bei der Arbeit, in der Rente, bei der Pflege, im Krankheitsfalle, beim Wohnen oder in der Bildung.

Bei der Grundsatzfrage, ob die Partei sich erneuern müsse, kann unterm Strich „NEIN“ gesagt werden. Die Grundsätze und Grundgedanken haben Ihre Bedeutung nicht verloren, ganz im Gegenteil. In einer zunehmend egoistischen Gesellschaft sind sie so wichtig wie eh und je. Ich stimme diesen Gedanken zu und meine: ein Akademischer Grad darf nicht die einzige Chance auf ein annehmbares Leben sein. Jeder Beruf und jede Tätigkeit hat es verdient, als Beitrag zum gesellschaftlichen Leben anerkannt zu werden.

Der Verlauf und die Ergebnisse des Parteitages haben mir gezeigt, dass es richtig war in die SPD einzutreten.

 

 

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